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Die Kunst des Reflektierens

Wenn du anfängst, das, was du tust, zu reflektieren, kann sich dein Leben verändern. Durch regelmäßiges reflektieren wird dir bewusst, was für dich gut funktioniert und was nicht. Dadurch kannst du dein Leben besser in die Richtung lenken, wo du es haben willst. Natürlich soll das Ganze nicht im Optimierungswahn enden, aber es ist wichtig hin und wieder zu überprüfen ob man auf dem richtigen Weg ist.

Was ist eigentlich Reflektieren?

In der Physik bedeutet reflektieren so viel wie zurückstrahlen z.B. der Spiegel, der das Licht reflektiert. Um dieses Reflektieren geht es natürlich nicht, ich meine die Bedeutung, die sich aus dem Lateinischen reflectere = zurückwenden ableitet. Im heutigen Blogartikel geht es also um reflektieren im Sinne von in sich gehen und gründlich über etwas nachdenken, um bestimmte Handlungsabläufe zu verbessern.

Warum sollte man regelmäßig reflektieren?

Es gibt wirklich sehr viele Gründe, warum reflektieren extrem sinnvoll ist. Im Folgenden stelle ich dir ein paar davon vor. Zum einen kannst dadurch aus deinen Fehlern lernen und dafür sorgen, dass du nicht den gleichen Fehler zwei Mal machst. Außerdem bringst du dich selbst wieder auf den richtigen Weg, falls du von Bahn abgekommen bist. „Von der Bahn abkommen“ meint hierbei das Entfernen von deinen Zielen und Visionen.
Weiterhin hast du durch das Reflektieren die Möglichkeit deine Erfolge zu dokumentieren und damit zu sehen, was schon alles erreicht. Dadurch wirst du ein zufriedener und vielleicht auch dankbarer Mensch werden.
Zu guter Letzt liefert dir Reflexion wertvolle Erkenntnisse, die du für die Zukunft nutzen kannst. Nun konnte ich dich hoffentlich überzeugen, dass Reflektieren extrem sinnvoll ist und du bist voll motiviert zu erfahren, wie der ganze Spaß funktioniert.
Tipps wie du Reflexion in deinen Alltag integrieren kannst

Für mich funktioniert das Reflektieren am besten mit Hilfe eines Tagebuchs, bitte nicht erschrecken, ich meine Tagebuch nicht im Sinne von „Liebes Tagebuch, heute habe ich ein Eis gegessen!“.
Du kannst dein Notizbuch in Stichpunkten oder Sätzen führen, ganz wie du willst. Ich schreibe immer am Abend in mein Tagebuch um den Tag zu reflektieren und auch im Kopf abzuschließen, damit ich dann gut schlafen kann. Damit du es schaffst das Ganze regelmäßig zu machen, hilft es das Tagebuchschreiben in eine bestehende Routine zu integrieren. Wenn du also am Abend beispielsweise immer ein Buch liest, kannst du ab sofort immer den Tag reflektieren, bevor du ein Buch zu Hand nimmst.
Nun teile ich die Fragen mit dir, die ich mir jeden Abend stelle. Vielleicht kannst du einige davon für dich übernehmen.

1) Was habe ich heute erreicht? Was war gut?
2) Was möchte ich in Zukunft verbessern? (positiver Rahmen ganz wichtig)
3) Wofür bin ich dankbar?
4) Was habe ich heute gelernt? (Erkenntnisse)
5) Wie habe ich mich heute gefühlt?
6) Was sind meine Ziele für morgen? (du sollst basierend auf Reflexion Ziele formulieren)

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel die Kunst des Reflektierens näher bringen konnte und du es mal für dich ausprobierst, falls du das noch nicht getan hast.

 

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